Auf dem Emsradweg

Wer die Ems in ihrer ganzen Schönheit erleben möchte, kann auf einer Radreise von der Quelle am Rande des Teutoburger Waldes bis zur Mündung in die Nordsee dem Flusslauf folgen. Der Emsradweg erstreckt sich über 375 Kilometer, die durch flaches Land führen und daher besonders leicht zu fahren sind. Auch Familien mit Kindern und Senioren haben an einer solchen Radreise Freude. Das Erlebnis, den Wandel der Ems von einem schmalen Fluss zu einem stattlichen Strom zu erleben, ist einzigartig. Die romantische und gleichsam abwechslungsreiche Landschaft trägt ein Übriges dazu bei, die Reise auf dem Emsradweg zu einem unvergesslichen Urlaub zu machen.

Idyllische Landschaften und historische Städte entlang des Emsradwegs

Weit ab von stark befahrenen Straßen führt der Emsradweg vom Teutoburger Wald zunächst durch das Paderborner Land. Kleine historische Städte mit hübschen Fachwerkhäusern laden zum Verweilen ein und bieten auch die Möglichkeit zum Übernachten. Eine der schönsten Teilstrecken auf dem Emsradweg ist die Fahrt durch die Emsauen. Der Radweg führt auf einer abwechslungsreichen Streckenführung durch liebreizende Landschaften und verträumte Städte. Dabei überquert man den Fluss immer wieder und erlebt dabei herrliche Blicke auf den gemächlich dahin ziehenden Strom.

Auf dem Emsradweg durch Ostfriesland

Die letzte Etappe des Emsradwegs führt durch die maritime Landschaft Ostfrieslands, wo alte Schifffahrtstradition überall ihre Zeichen gesetzt hat und man die Seeluft schon von Weitem zu verspüren meint. Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt der Reise ist schließlich die Stadt Emden, wo die Ems in die Nordsee mündet.

Zeitmanagement

Für die gesamte Route vom der Quelle bis zur Mündung sollte man sechs bis sieben Tage einplanen. Man kann jedoch auch an jedem Ort leicht in die Route einsteigen und nur einen Teilabschnitt fahren. Die Strecke ist ausgezeichnet ausgeschildert und es sind auch GPS-Daten zur Radtour erhältlich.

Auf dem Emsradweg von der Quelle bis nach Meppen

Der Neckarradweg

Der Neckarradweg ist unbestritten einer der attraktivsten Fernradwege innerhalb der deutschen Grenzen. Eine Radtour auf dem Neckarradweg führt von der Quelle des Neckars in Villingen-Schwenningen auf einer Gesamtdistanz von 370 Kilometern durch das Bundesland Baden-Württemberg zum Zielort Mannheim.

Am Rande des Schwarzwalds und entlang der Schwäbischen Alb laden auf Anhöhen errichtete Burgen und prunkvolle Schlösser zu einer Besichtigung ein. Charakteristisch für den Neckarradweg sind die ihn umgebenden Weinberge. Die Radfahrer werden von den gastfreundlichen Winzern zum Verkosten ihrer Weine und zum Übernachten eingeladen. Einen starken Kontrast zur ländlichen Idylle bieten beim Befahren des Flussradwegs die Industriestädte, beispielsweise Stuttgart. Die Stadt ist der Wirtschaftsstandort zahlreicher Automobilhersteller.

Eine Radtour auf dem Neckarradweg ist besonders reizvoll, da verschiedene einzelne Etappen komfortabel mit einem Schiff zurückgelegt werden können. Eine Schiffstour ist ab Plochingen möglich und garantiert während der Tour zusätzliche Abwechslung. Gefahren wird auf dem Neckarradweg überwiegend auf separaten Radwegen und wenig frequentierten Landstraßen. Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass der Neckarradweg innerhalb von Ortschaften häufig den Hauptstraßen folgt, die zumindest zu den Stoßzeiten stark von anderen Verkehrsteilnehmern befahren werden. Die Nutzung von Wirtschafts- und Waldwegen stellt beim Radeln auf dem Neckarradweg eher eine Ausnahme dar. Der überwiegende Teil der Strecke ist asphaltiert, auf kurzen Etappen müssen jedoch auch Strecken über Schotter gefahren werden.

Von der Quelle im Schwarzwald verläuft der Neckarradweg bis Heidelberg hauptsächlich, mit Ausnahme weniger Auf- und Abpassagen, die eine gewisse Kondition erfordern, sanft bergab und kann daher auch von untrainierten Radlern gemeistert werden. Für Abstecher in die Berge bietet der Neckarradweg zahlreiche Möglichkeiten. Entlang der gesamten Strecke landen interessante Dörfer und Städte zum Besichtigen und Verweilen ein. Einige von ihnen besitzen interessante Sehenswürdigkeiten, beispielsweise Tübingen, Mannheim, Heidelberg und Stuttgart.

Unterwegs auf dem Neckarradweg:

Unterwegs auf dem Spreeradweg

Bei dem Spreeradweg handelt es sich um einen schönen ruhigen Radfernweg, der eine abwechslungsreiche Landschaft bietet. Der Radweg führt bis nach Brandenburg/Berlin und beginnt bei der Spreequelle in der Oberlausitz. Entlang des Weges sind die Lausitzer Dörfer reichlich bestückt und gerade bei Bautzen handelt es sich um eine sehenswerte und bemerkenswerte 1.000-jährige Stadt. Die Altstadt von Bautzen ist beeindruckend und der Radweg streift in Brandenburg auch den berühmten Spreewald. Bis nach Bautzen geht der erste Abschnitt durch die hügelige Oberlausitz. Es gibt dort somit einige Anstiege. Ab der Talsperre Bautzen bis nach Berlin ist der Abschnitt weitgehend flach. Überwiegend ist der Spreeradweg asphaltiert und nur gelegentlich gibt es unbefestigte Wege und Kopfsteinpflasterstücke. Die gesamte Länge von dem Radweg beträgt 410 Kilometer und davon befinden sich 116 Kilometer in Sachsen. Hinter führenden deutschen Radfernwegen muss sich der Spreeradweg nicht verstecken. Von Taubenheim bis Bautzen benötigen die Radfahrer eine gewisse Grundkondition. Nachdem es sich um das Lausitzer Bergland handelt, gibt es natürlich auch einige Steigungen. Der Weg und die Landschaft sind abwechslungsreich. Der Weg führt durch Orte, Offenlandschaften und durch Wälder. Die Radfahrer befinden sich oft direkt an der Spree und mal ein Stück davon entfernt. Manchmal führt der Weg auch auf der Straße oder parallel zu Straßen. Von Bautzen bis Neustadt ist der Weg sehr abwechslungsreich und dies von der Wegführung, dem Belag und der Landschaft. Es geht entlang des Bärwalder Sees und ein Abstecher in den Findlingspark Nochten ist sehr lohnenswert. Von Neustadt bis Spremberg und bis Cottbus ist der Radweg Radelgenuss pur. Die Strecke ist dabei flussnah und überwiegend asphaltiert. Es gibt dann nur selten hügelige Abschnitte und natürlich lohnt sich auch ein Abstecher in die Stadt Cottbus. Von Cottbus geht es dann nach Burg und von dort nach Lübbenau. Die kürzere Variante führt an der Spree entlang und die längere Variante geht durch das Peitzer Teichgebiet. Von Lübbenau geht es weiter nach Lübben und hier werden Radfahrer mit landschaftlicher Schönheit und etwas mehr Einsamkeit bei dem Spreeradweg belohnt.

Video vom Spreeradweg:

Ostseeküstenradweg

Der Ostseeküstenradweg ist 430 km lang. Es handelt sich um einen Radweg in Schleswig Holstein, der von der Kupfermühle in der Nähe von Flensburg bis nach Lübeck-Travemünde führt. Er enthüllt auf seiner Strecke schöne Einblicke der abwechslungsreichen Region. Der Ostseeküstenradweg führt einmal direkt am Strand entlang und dann vorbei an den steilen bewaldeten Ufern und quer durch das fruchtbare Hinterland. Auch Kinder werden sich über eine Tour durch die fruchtbare Hinterlandschaft mit Fjorden, tiefblauen Seen und Feldern freuen. Ein kurzes Bad im Meer bringt Kraft für die nächste Streckenetappe. Der Radweg beginnt im Norden und führt über Glücksburg, Eckernförde und Hohwacht. Von hier aus geht es weiter bis nach Fehmarn bis hin nach Lübeck-Travemünde. Die Strecke führt vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Museen, Kirchen oder kleinen Dörfern mit urigen Fischrestaurants. Dazu kommen einmalige Naturschätze und viele kulturelle Sehenswürdigkeiten. Sie machen die Route des Ostseeküstenradweg so besonders. Die Fahrt Richtung Fehmarn geht bei schönem Wetter der Sonne entgegen. Die Tour ist durchgehend eben und asphaltiert. Sie führen ab und zu über Platten, Verbundsteine, Schotter und Sand. Rennräder dürften teilweise problematisch zu fahren sein. Auf der Insel Fehmarn ist teilweise mit schlechten Wegstrecken zu rechnen. Besonders vorteilhaft ist der Radweg direkt am Küstengebiet. In Kiel und Eckernförde ist mit einigen Steigungen zu rechnen.

Bewegte Bilder vom Ostseeküüstenradweg:

300 km pures Raderlebnis – Der Isarradweg

Der Isarradweg begleitet den gleichnamigen Fluss, die Isar von ihrer Quelle im österreichischen Mittenwald bis zur Mündung in die Donau nahe Deggendorf. Insgesamt erstreckt sich der Radweg auf einer ca. 300 km langen Strecke aus dem südlichsten Zipfel Bayerns, quer durch das Voralpenland nach München und endet schließlich in Niederbayern, nahe der tschechischen Grenze.

Somit bietet der Isarradweg für jeden Geschmack den passenden Abschnitt. Lieben Sie es, sich in den Bergen auszupowern um sich anschließend mit Höchstgeschwindigkeit ins nächste Tal zu stürzen um dort in einer gemütlichen Hütte einzukehren? Dann empfiehlt sich der erste, mitten in den Alpen gelegene Abschnitt des Isarradweges wie von selbst.

Bevorzugen Sie hingegen eher eine flache Landschaft, in der es sich gemütlich radeln lässt, wird der Isarradweg von München in Richtung Deggendorf am interessantesten für Sie sein.

Und falls Sie auf der Suche nach Action sein sollten, können Sie mit dem Fahrrad auf dem Isarradweg mitten durch die bayrische Landeshauptstadt München cruisen. Dort gibt es natürlich am meisten zu entdecken und sollten Sie eine Pause benötigen, ist die nächste Eisdiele gewiss nicht weit.

Mit dem Rad auf dem Isarradweg

Mit dem Fahrrad auf dem Donauradweg

Bei dem Donauradweg begleitet der ausgeschilderte Radweg die Donau durch insgesamt vier Länder. Von Donaueschingen bis Budapest zieht sich der Radweg über eine Länge von etwa 1400 Kilometern. Bei dem Donauradweg gibt es sehr viele sehenswerte Städte wie Passau, Linz, Regensburg, Bratislava, Budapest und Wien. Neben den Städten gibt es natürlich auch sehr viele landschaftliche Höhepunkte. Mit dazu gehören der Naturpark Donautal, die Schlögener Schlinge, das Kloster Weltenburg und Wachau. Nicht umsonst handelt es sich um den beliebtesten Radweg von Europa und dieser ist gut bis hin zu bestens zu radeln. Für alle Radfahrer handelt es sich um einen der best ausgebautesten und bekanntesten Fahrradwege. Ausgezeichnet wird die Strecke durch die sehr gut ausgebaut Fahrradwege und durch die landschaftliche Schönheit. Der Donauradweg ist auch gastronomisch sehr gut erschlossen. Überall werden preiswerte Familienpensionen, Gasthöfe und Zimmer in Hotels gefunden. In vernünftigen Entfernungen werden auch Jugendherbergen und Campingplätze entdeckt. Bei der Donau handelt es sich übrigens um eine europäische Lebensader. Bei dem Donauradweg wird erkannt, weshalb der Strom schon immer auf Menschen eine magische Anziehungskraft ausübte. Mit mehr als 2800 Kilometern Länge gehört die Donau zu den größten Flüssen von Europa. Die Donau fließt als einziger europäischer Fluss in West-Ostrichtung. Einer der beliebtesten Abschnitte von dem Donauradweg liegt zwischen Wien und Passau. Die Wege sind gut ausgeschildert und es gibt flache Etappen. Der Radweg ist somit auch für Anfänger und Familien bestens geeignet. Unterwegs kann viel entdeckt werden.

Auf dem Donauradweg von Deutschland nach Bulgarien

Kommunionkerze

Eine Kommunionkerze ist ein Symbol für das Leben. Sie spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Erstkommunion, bei der junge Gläubige in den Kreis der Kirche aufgenommen werden und an ihre Taufe und das Taufversprechen erinnert werden sollen. Jedes Kommunionskind bei der Erstkommunion hat seine eigene Kommunionkerze, die während der Zeremonie an der Osterkerze entzündet wird. Symbolisch soll die Kommunionkerze dem Kommunionskind den Weg durch das weitere Leben weisen und von der Dunkelheit fernhalten. Eine Kommunionkerze symbolisiert das Licht Gottes sowie Wärme und Geborgenheit, sie soll Trost spenden und bildet einen Gegenpol zur Dunkelheit und Tod, ist also wie schon erwähnt ein Symbol für das Leben.

Kommunionskerzen können unterschiedlich gestaltet sein. Häufig sind sie mit christlichen Symbolen, wie zum Beispiel dem Kreuz, oder dem Fisch verziert. Weitere beliebte Symbole zur Verzierung von Kommunionskerzen sind auch das Alpha oder das Omega Zeichen. Eine Kommunionkerze kann auch individuell verziert und zum Beispiel mit persönlichen Sinnsprüchen, oder einfach mit dem Namen des Kommunionskindes versehen werden. Häufig wird auch das Datum der Erstkommunion auf der Kerze verewigt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Gestaltung Neben den Verzierungen, kann in der Regel auch die Größe der Kommunionkerze selbst festgelegt werden. Die Auswahl an verschiedenen Kommunionskerzen ist mittlerweile sehr umfangreich und bietet für jeden etwas. Da es häufig Brauch ist, die Kommunionkerze nach den Feierlichkeiten der Erstkommunion im Altarraum zu lassen, da dies einen Ausdruck von Dankbarkeit gegenüber Gott darstellt, werden häufig zwei identische Kommunionskerzen angefertigt, damit die zweite Kommunionkerze als Erinnerung mit nach Hause genommen werden kann. Die Erstkommunion ist im Christentum ein sehr wichtiger Meilenstein innerhalb der religiösen Entwicklung, weswegen ein so individuelles Erinnerungsstück wie die persönliche Kommunionkerze für viele Gläubige sehr bedeutsam ist.

Erstkommunion in Holzminden

Radreise auf dem Saaleradweg

Der Saaleradweg ist 427 Kilometer lang. Man kann von der Quelle in der Nähe von Hof bis zur Mündung in die Elbe bei Barby fahren oder umgekehrt. Auch einzelne Etappen sind möglich. Die meisten Orte an der Saale sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so dass man immer eine Pause einlegen und sich mit dem Fahrrad befördern lassen kann, falls es zu anstrengend wird. Am Saaleradweg stehen außerdem viele einladende Hotels, Pensionen und einige Campingplätze zum Ausruhen zwischendurch zur Verfügung.

Viel unterwegs zu sehen:
Wer eine Fahrt auf dem Saaleradweg plant, sollte sich vorher schon interessante Ziele aussuchen, an denen es sich lohnt, länger zu bleiben. Die Route führt beispielsweise durch das über tausendjährige Saalfeld. Von hier könnte man einen Ausflug in die weltbekannten Feengrotten unternehmen. Der Saaleradweg verläuft parallel zum sogenannten Saaleknie durch Rudolstadt. Hier, wo bereits Friedrich Schiller weilte und die romantischen Ufer der Saale beschrieb, fährt man praktisch auf historischen Pfaden, wenn auch Schiller damals nicht radelte, sondern zu Fuß ging oder mit dem Pferde ritt. Vom Saaleradweg aus sieht man in Rudolstadt die berühmte Heidecksburg. Einige Kilometer weiter fährt man durch die Universitätsstadt Jena und danach vorbei an den Dornburger Schlössern, durch Naumburg mit dem schönen Dom, sowie durch die Saalestadt Halle. Auch die kleineren Orte sind sehr schön anzusehen. Die reizvolle Landschaft bietet ein einzigartiges Naturerlebnis.

Mögliche Reiseeinteilung:
Es gibt sieben Standardetappen auf dem Saaleradweg. Die Strecken Münchberg-Hof-Saalburg-Saalfeld vorbei am Thüringer Meer sind anspruchsvoll und bergig, ab Rudolstadt wird es bis Barby ein bequemeres Fahren.

Film von einer Radreise auf dem Saaleradweg:

In elf Tagen mit dem Fahrrad von Donauwörth nach Verona

Via Claudia Augusta

Fernpass an der Via Caudia Augusta

Die Via Claudia, die einst als Handelsweg der Römer erbaut wurde, bietet die Möglichkeit in nur 11 Tagen mit dem Fahrrad von Donauwörth nach Verona zu fahren.

Das damalige Ende der alten Römerstraße ist unser heutiger Start. Man fährt mit dem Fahrrad von Donauwörth über Augsburg nach Füssen. Hier kann man die historische Altstadt sowie das Schloss Neuschwanstein besichtigen.

Von Füssen geht es über Ehrwald und den Fernpass nach Imst. Der Radweg der Via Claudia Augusta folgt hier dem Inn bis nach Pfunds. Ab Pfunds muss man knapp 500 Höhenmeter erklimmen um nach Nauders und damit zum Reschenpass, dem höchsten Punkt der Tour zu gelangen.

Vom Nauders geht es über den Reschenpass und durch das Vinschgau nach Meran. Von Meran geht es entweder am Fluss entlang nach Bozen oder am Rande des Tal nach Bozen. Hier trifft die Via Claudia Augusta auf den Eisack Radweg der vom Brenner herunter kommt.

Ab Bozen wird die Via Claudia Augusta dann auch immer flacher. Der Radweg verläuft weiter über Trento und Rovereto nach Verona.

Zurück nach Donauwörth kommt man bequem mit der Bahn die über den Brenner, Innsbruck und München wieder Donauwörth erreicht.

Wanderung auf dem Fernwanderweg E5

Der Wanderweg E5 führt von Frankreich über die Schweiz, Deutschland, Österreich nach Italien. Der bei Wanderern aber beliebteste Abschnitt sind die gut 300km von Oberstdorf über das Pitztal nach Meran. Dieses Teilstück ist mit der Unterstützung von Bus und Taxi für die langen Talpassagen zum Beispiel im Pitztal innerhalb einer guten Woche zu schaffen. Im Ötztal hat man die Möglichkeit entweder über die Originalroute über das Timmelsjoch oder vorbei an Vent und die „Ötzi-Fundstelle“ nach Meran zu kommen. Auch im Pitztal besteht die Möglichkeit über eine alternative im Kaunertal zu wandern.

Wer sich auf eine Reise auf den E5 begibt sollte schwindelfrei und alpinerfahren sein. Wer sich die Reise alleine nicht zutraut kann sich einer organisierten Gruppe anschließen die einen mit einem Bergführer über die Alpen führt. Wer alleine über die Alpen geht sollte solang noch nicht vorhanden über die Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein nachdenken. Die Mitgliedschaft hat den Vorteil, dass man zum einen Rabatt auf den Hütten erhält und zum zweiten eine Versicherung im Mitgliedsbeitrag enthalten ist. Die Mitgliedschaft kostet je nach Sektion ab circa 50 Euro im Jahr.

Alpenüberquerung E5 von Oberstdorf nach Meran in bewegten Bildern