Alexander Pohle besucht Sepp Bögle und seine Steinskulpturen in Radolfzell an der Mole. Eine bereichernde Begegnung und inspirierende neue Bekanntschaft.
Sepp Bögle
Jahrgang 1950, Dipl.-Lebenskünstler, lebt seit 1997 in der ‘Steinzeit’.
Sein Leben, vor der selbst gewählten Steinzeit, mit Anzug und Krawatte, Haus, großem Auto und Pilotenschein symbolisierte nach außen Erfolg und Wohlstand. Sein Innenleben blieb aber weitgehend auf der Strecke.
Nach einer intensiven Sinnfrage ändert er sein Leben drastisch. Für seine Tochter zieht er nach Radolfszell. Als diese ihr Studium in München beginnt, reduziert er sein Hab und Gut auf zwei Koffer. Seit 1997 balanciert er am Bodenseeufer Steine. Die ‘Einfachheit’ dieser Kunstform fasziniert ihn.
Sie ermöglicht ihm sowohl die ‘Einfachheit des Lebens’, als auch die Vergänglichkeit eines Augenblicks auszudrücken.
Den Zugvögeln gleich,überwintert Sepp Bögle im Süden, auf Lanzarote. Rechtzeitig ist er aber im Frühjahr immer wieder zurück in Radolfzell, an der Mole, letzter Baum.


